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Hymen

(erstellt am: 11.08.2010 - letzte Änderung:23.09.2010 - aufgerufen: 187 Mal)

Der Begriff Hymen (deutsch: Jungfernhäutchen) stammt aus dem griechischen (griechisch ὑμήν "Haut, Häutchen", bzw Hymenaios, der griechische Hochzeitsruf).
Der Hymen ist ein dünnes Häutchen, das die Öffnung der Vagina teilweise überdeckt.

Die gängige Vorstellung vieler Menschen ist es, dass der Hymen bei der Defloration einreißt. Daher gilt seine Unversehrtheit auch als Beleg für Jungfräulichkeit (-> Jungfrau), Reinheit und Keuschheit. Als Nachweis gilt das Blut des zerrissenen Hymens in der Hochzeitsnacht.

Allerdings wird der Hymen nicht immer durch den Geschlechtsverkehr beschädigt, bzw. kann er auch durch körperliche Aktivitäten wie Radfahren, Gymnastik, durch Stürze, Masturbation oder auch die Benutzung von Tampons während der Menstruation eingerissen werden.

Heute ist es möglich, den Hymen chirurgisch wiederherzustellen (Hymenalrekonstruktion).



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